In immer mehr Weinbaugebieten wird die Weinlese nicht mehr per Hand, sondern von Maschinen durchgeführt.
Besonders in der Neuen Welt aber auch im Burgund und Bordeaux werden Vollernter eingesetzt. Auch in Deutschland, in den Weinbaugebieten Pfalz und Rheinhessen werden große Teile der Rebfläche mit Vollerntern bearbeitet.
Es gibt unterschiedliche Techniken bei der maschinellen Weinlese. entweder werden die Trauben durch Schlagen oder Schütteln von den Reben gelöst oder sie werden angesaugt.
Die maschinelle Lese hat den großen Vorteil, dass sie sehr schnell vonstatten geht. Nachteilig ist, dass das Blattwerk oft beschädigt wird und die Beeren häufiger beschädigt werden als bei der Handlese. Oft muss auch per Hand nachverlesen werden, da der Vollernter nicht selektieren kann, sondern komplett erntet.
Eine sorgfältig durchgeführte maschinelle Weinlese hat allerdings keinerlei negative Auswirkungen auf die spätere Qualität des Weines.