Die traditionelle Form der Weinlese ist die Handlese. Bei dieser Methode wird die Traube mittels eines Rebmessers oder einer Rebschere vom Stiel geschnitten und in Körben oder Wannen gesammelt.
Die Handlese geht recht langsam voran, auch wenn ein geübter Weinleser im Idealfall 1-2 Tonnen Trauben am Tag ernetet. Das Tempo hängt natürlcih sehr stark von der Bestockungsdichte, Tragdichte und Erziehungsform der Rebstöcke ab.
Vor allem Spitzen-Winzer halten an der traditionellen Handlese fest, da sie in der Regel schonender ist und eine direkte Auslese der Trauben ermöglicht.