Die Bestockungsdichte hat maßgeblichen Einfluss auf den Ertrag eines Weinberges. Je dichter die Reben gepflanzt sind, desto niedrieger ist der Ertrag, da der einzelen Rebstock durch die Nahrungskonkurrenz weniger Trauben trägt. Derart bestockte Weinberge findet man z.B. im Burgund, in der Champagne oder im Bordeaux, wo die Winzer versuchen besonders hochwertigen Wein zu keltern. Es gibt dort Weingärten, bei denen auf einem Hektar Rebfläche rund 10 000 Rebstöcke stehen. In einem derartigen Wingert ist die Lese und natürlich auch die übrige Arbeit sehr aufwendig, da keine Maschinen eingesetzt werden können.
Es gibt aber auch andere Formen. In Spanien z.B. findet man oft Weinberge, in denen die Bestockungsdichte sehr gering ist.Der Abstand zwischen den einzelen Reben beträgt dort manches Mal 2,50 Meter, die einzelen Rebzeilen sind ebenfalls rund 3 Meter voneinander entfernt. Diese Bestockung führt zu einem hohen Trauebnertrag. Die Methode wird auch als traitioneller Weinstand bezeichnet.
Eine andere Möglichkeit wird z.B: in Kalifornien, aber auch in vielen anderen Weinbaugebieten der Welt praktiziert: Die Stöcke sind 1,50 Meter voneinander entfernt und zwischen den einzelen Reihen besteht ein Abstand von rund 2 Metern. so kann der Weingarten perfekt mit Maschienen bearbeitet werden.