In den südlicheren Anbaugebiete, wo es zum teil kaum oder nur im Winter Niederschläge gibt, müssen die Weinberge künstlich beregnet werden.
Dabei sind grundsätzlich zwei arten der Beregnung zu unterscheiden.
Zum einen die Tropfberegnung, wie sie von Winzern verwendet wird, die Wert auf Topp-Qualität legen. Bei dieser Methode werden im weingarten Schläuche verlegt, aus denen pro Minute bis zu vier Tropfen Wasser austreten. Dadurch wird in trockenen Monaten das Überleben der Reben gesichert.
Bei der Beregnung durch großflächige Bewässerunganlagen steht die Ertragsteigerung deutlich im vordergrund. Hier werden die Weingärten großflächig beregnet, um möglichst hohe Traubenerträge zu erzielen.